Die Ausbildung hat mich in den letzten beiden Monaten ganz schön ausgelastet. Aber schön ist, dass bald wieder Luft da ist.
Zum Thema RailWorks
Wie geschrieben stecke ich einen Teil meiner Kräfte noch in RailWorks. Das genannte Oberleitungssystem, ISSR-System und die Signale werden sich wohl noch weiter verzögern, da ich kooperiere. In ein paar Monaten kann/darf ich euch sicherlich mit Informationen vollspammen
. Aber bis dahin hab ich echt noch viel zu tun!
Und was macht der BahnSimulator?
Was es dem BahnSimulator angeht, gab es jetzt mal so eine Blaumacher-Phase bei mir. Ich hab mich mit Designdokumenten herumgeärgert, Funktionsumfänge deklariert, Arbeitspläne erstellt und was weis ich. Das Buch “3D Engine Design for Virtual Globes” von Patrick Cozzi und Kevin Ring hat mich bezüglich Koordinatensysteme und dem Darstellen von großen Landschaften sehr weit gebracht. Ich weiß jetzt worauf es ankommt und viele werden sich noch über hochkomprimierte Objekte und BHC 5 Kompression + ZLIB freuen. Zuvor habe ich mir das Buch “Grundlagen der Ephemeridenrechnung (Astro Praxis)” von Oliver Montenbruck gekauft; Ich bekomme langsam einen Durchblick in die Astro-Koordinatensysteme und kann nun mithilfe des Bright-Star-Kataloges viele viele Sternchen und Planeten platzieren – so macht der Nachthimmel spaß.
Neue Beleuchtungstechnik: Environment Based Diffuse Color (EBDC)
Während ich dann mal wieder durch die Gegend kutschiert wurde ist mir eine völlig neue Methode zur Lichtberechnung bezüglich atmosphärischer Systeme eingefallen. Das was ich mir schriftlich festgehalten habe wird sich noch als sehr revolutionär herausstellen. Ich freue mich schon auf die ersten Tests. Dieses neue Verfahren habe ich “Environment Based Diffuse Color” getauft und wird für großartige Lichtverhältnisse sorgen.
Wenn man sich mal beraten lässt…
Zuletzt habe ich mir das Buch “Effektiv C++ programmieren” gekauft, was mich dann echt auf den Kopf gestellt hat. Ich habe mich schon gewundert, warum ich früher mit einer bestimmten Technik deutlich produktiver war als heute. Aber nachdem ich gelesen habe, dass das was ich gemacht habe (“früher”) genau richtig war, hat es mein gesamtes API-Design ungekrempelt: Keine Defines mehr (wenn möglich), möglichst inline was einfach ist, Enumerationen statt Konstanten und const ist mein liebstes Schlüsselwort geworden. Ich hab mich halt über die Zeit hinweig von “gutgemeinten” Ratschlägen bestimmter Entwickler leiten lassen und dabei vergessen, dass es um das Programm und nicht um irgendeine Linux-Portabilität oder benutzerfreundliche Idioten-API geht.
Ein Update vom Basiswissen tut gut – und das war sicherlich ein Service Pack.
Was kommt… und wann?
Ich habe mir jetzt vorgenommen, so als “Monatsziel”, pro Monat einen Artikel über den aktuellen Stand zu schreiben. Klar ist oder fest steht, dass es bis März nichts zu sehen gibt und vieles unter der Haube gebastelt wird. Aber das versuche ich mal mit meinen C++-Ratschlägen bezüglich API-Design und effizientes Programmieren zu füllen.
Bis dahin wünsche ich dir nun viel Spaß beim Surfen und Basteln.
Der Wind steht für RailWorks 3 gut und es ist Zeit, auf den aus meiner Sicht richtigen Zug aufzuspringen. Der BahnSimulator (BaSi) wird auf absehbare Zeit nur noch beiläufig weiterentwickelt – hinter den Kulissen der Showbühne.